Die Übertragung eines Grundstücks: Warum die 10-Jahresfrist so entscheidend ist
Die Schenkung eines Grundstücks ist eine der weitreichendsten Entscheidungen in der privaten Vermögensplanung. Sie berührt gleichzeitig das Steuerrecht, das Erbrecht und – wenn der Schenker später pflegebedürftig wird – das Sozialrecht. Im Zentrum dieser drei Rechtsgebiete steht jeweils eine Frist von zehn Jahren, die über erhebliche Geldbeträge entscheiden kann. Als Rechtsanwältin im Bereich Erbrecht und Grundstücksrecht in Frankfurt erlebe ich, wie oft Mandanten erst dann kommen, wenn die Fristen schon abgelaufen oder – schlimmer noch – falsch berechnet wurden. Dieser Beitrag erklärt, wie die drei Fristen funktionieren, wo sie sich unterscheiden und was Sie für Ihre Planung tatsächlich wissen müssen.